FOKUS – WIE VIEL DARF AUS DEM BILD FALLEN?
Die Blumen im Fokus, die Rechnung unscharf. Wenn es im Leben nur auch so einfach wäre. Über To-do-Listen, vernünftige Entscheidungen und die Frage, warum das, worauf wir Lust haben, immer ganz unten steht.
Innere Muster, Selbstaufgabe, Entscheidungen, Klarheit.
Die Blumen im Fokus, die Rechnung unscharf. Wenn es im Leben nur auch so einfach wäre. Über To-do-Listen, vernünftige Entscheidungen und die Frage, warum das, worauf wir Lust haben, immer ganz unten steht.
„Da würde ich gern wohnen“, dachte ich beim Blick auf Fotos meiner eigenen Wohnung. Über ein Zuhause, das sich verändert, und die Sehnsucht nach woanders.
An manchen Tagen hätte ich mein Selbstvertrauen gern zum Auftragen. Klein genug für die Handtasche. Bei Bedarf nachzulegen.
Wenn vieles gleichzeitig ungeklärt ist, muss nicht automatisch auch das Leben warten. Eine Kolumne darüber, warum ein schöner Moment kein „Ja, aber …“ braucht.
Nach einer Begegnung roch die Luft plötzlich nach Sommer. Ich fragte mich, wann ich das eigentlich zuletzt bemerkt hatte.
Wir sagen „Alles bestens“ und hoffen, der andere versteht von selbst, was wir wirklich meinen. Über den stillen Test, den in Beziehungen keiner gewinnt.
Gerade zwischen Eltern und Kindern erwarten wir voneinander, längst zu wissen, wie es geht. Dabei machen wir auch diese Rollen zum ersten Mal.
Warum bin ich eigentlich so beschäftigt damit, niemandem auf die Nerven zu gehen, dass ich vergesse zu fragen, ob wir uns mal sehen wollen? Über die schmale Linie zwischen Freiheit lassen und sich trotzdem Nähe wünschen.
Sie hält das Handy in der Hand, den Daumen über der Aufnahme, und sagt nichts. Vier Wörter wären es nur. Über Freundschaften, die nicht enden, sondern verstummen.
„Das ist ja großartig.“ Eine kleine Pause. „Ja, aber mal sehen.“ Da ist es. Dieses Aber. Es braucht nur zwei Sekunden, um einen schönen Moment auf Normalgröße zu schrumpfen.