Der erste Schritt in ein erfülltes Leben ist die Erkenntnis, dass wir nie fertig sind – und dass es an uns selbst liegt, wie wir uns weiterentwickeln. Es beginnt damit, uns selbst zu kennen, zu uns zu stehen und uns bewusst zu machen, dass Wachstum ein lebenslanger Prozess ist.
Der Mut, ehrlich zu sein
Ein erfülltes Leben geht nur mit tragfähigen und wahrhaften Beziehungen. Diese entstehen erst, wenn wir ehrlich sind, nichts zurückhalten, nichts vorspielen – und auch unsere Verletzlichkeit zeigen.
Wir können nicht von anderen erwarten, dass sie unser Inneres für uns ordnen. Aber wir können lernen, uns nicht ständig anzupassen, nur um geliebt zu werden.
Die Angst, sich zu zeigen
Deine Ängste zu überwinden und dich so zu zeigen, wie du bist, ist nicht immer leicht. Negative Gefühle zuzulassen ist herausfordernd, aber es ist die einzige Chance, sie wirklich zu erfahren und zu lernen, mit ihnen umzugehen. Echt bist du erst, wenn du deine Verletzlichkeit nicht versteckst. Solange du das aus Angst vor erneuter Verletzung tust, bleibst du unnahbar – und verletzt dich vielleicht sogar noch mehr.
Frag dich also:
- Bin ich ehrlich zu mir selbst- oder mache ich mir etwas vor?
- Zeige ich mich anderen so, wie ich bin – oder spiele ein Spiel, um zu gefallen?
- Wovor habe ich Angst?
Die Arbeit beginnt in uns selbst
Je besser wir unsere Gefühle verstehen und Verantwortung für sie übernehmen, desto eher können Beziehungen entstehen, in denen wir uns wirklich zeigen.
Den Richtigen oder die Richtige zu finden, ist ein schöner Gedanke. Doch so einfach ist es nicht: Die Arbeit beginnt in uns selbst.
P.S.: Wenn dich das Thema berührt, könnte dir dieser Beitrag gefallen: Was ich dir für dieses Jahr wünsche.
Und zum Thema, was Verletzlichkeit mit einem erfüllten Leben zu tun hat, empfehle ich dir eine Folge aus Stefanie Stahls Psychologie-Podcast. Hier anhören
Deine
Charlotta